Website-Trends - welcher Schuh passt

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Jedes Jahr gibt es neue Website-Trends. Begriffe wie Fullscreen, Split Screen und Card Design werden in die Welt geworfen. Sollen Schaltflächen mit einem farbigen oder transparenten Hintergrund versehen werden? 2D- oder 3D? Trennen Rahmen und/oder Schatten die Bereiche?

Fullscreen Design/Hero Image
Bildschirmfüllendes Foto 

Split Screen Design
Geteilter Bildschirm Bild/Text

Card Design
Kartenartige Anordnung von Bildern und Texten

In diesem Jahr wurde nach einiger Zeit erneut auf Animationen jeglicher Art gesetzt. Beim Scrollen durch die Seite bewegen sich Details, Informationen werden ein- und ausgeblendet. Weitere Inhaltsbereiche werden durch Mausbewegung aktiviert. Großflächige Bilder und kräftige Farben sind angesagt.

Macht es Sinn stets nach den Trends zu gehen?

Die Antwort ist ein klares Njein. Es kommt auf Ihre Branche und Zielgruppe an.

Bei Websites von Werbeagenturen wird geradezu erwartet, dass beim Öffnen Aaaahs und Ohhhhs vor dem Bildschirm ertönen. Bewegte Bilder, Texte und Buttons ziehen die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich. Kleine Spielereien, technische Gimmicks und große Fotos (Hero Images) werden bestaunt. Es geht darum aufzufallen.

Bei einem Handwerksbetrieb spielen andere Dinge eine Rolle. Der Betrachter möchte schnell die angebotenen Leistungen und die Kontaktdaten finden. Ein sogenanntes Hero Image, bei dem man die Iris des Firmeninhabers erkennen kann, ist hier weniger von Interesse. Ein nettes Mitarbeiterfoto an geeigneter Stelle wirkt in diesem Fall deutlich sympathischer. Der Interessent möchte nicht erst über eine Scrollbewegung nach rechts oder links zum gewünschten Inhalt gelangen und wird ungern warten, bis eine Animation bis zum Ende durchgelaufen ist.

Wenn Sie als Coach oder Berater tätig sind, stehen Sie als Person im Vordergrund. Ihre Kunden möchten wissen, mit wem Sie es zu tun haben. Portraitfotos, Arbeitssituationen und eine „über mich"-Seite geben einen besseren Einblick, als gekaufte Bilder, auf denen sich fremde Menschen in New Yorker Designerbüros die Hände schütteln.

Gibt es Evergreens?

Wenige. Nach ca. drei Jahren setzen die meisten Websites Patina an und fangen an, altmodisch zu wirken.

Eine Ausnahme bildet das Fullscreen Design. Das sind großflächige Fotos, Bilder und Grafiken (Hero Images). Sie halten sich schon einige Jahre und kommen bisher nicht aus der Mode. Dieses Design eignet sich, wenn es um das Erzeugen von Emotionen geht. Deshalb ist gerade dort die Auswahl des Bildes extrem wichtig. Sonst wird aus dem Hingucker schnell ein Weggucker. 

Gibt es Nevergreens?

Einige.

  • Websites, die nicht für Handys und Tablets optimiert sind. Das sogenannte Responsive Webdesign ist kein Trend, es ist ein Muss.
  • Unterschiedliche Schriftarten, Kursivschrift, die nicht nur zur Betonung einzelner Worte dient, Fettschrift über mehrere Sätze und der Einsatz zu vieler Farben.

Fazit

​Die Website sollte zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passen. Überlegen Sie sich, ob Sie eher trendy oder traditionell aufgestellt sind. Ihr Internetauftritt sollte das versprechen, was Sie bieten und Ihre Kunden und Interessenten ansprechen. Auch wenn Sie keiner Branche angehören, die jedem Trend folgt – zeitgemäß sollte Ihr Außenauftritt dennoch sein.


Neue Website – wie fange ich an
Der Ausschnitt macht's!

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